Wer muss Mitglied in der Großantennengemeinschaft werden?

Die Frage, wer eine Mitgliedschaft oder ein anderes Vertragsverhältnis mit der Großantennengemeinschaft begründen muss, damit er über die Kabelfernsehanlage v. Burgstädt und d. Nachbargemeinden Fernsehen und Hörfunk empfangen kann, wird oft, insbesondere dann gestellt, wenn  Bürger neu in unser Versorgungsgebiet  ziehen, oder Um- und Ausbauten vornehmen. Obwohl Großantennengemeinschaft u. Gebühreneinzugszentrale für Rundfunk u. Fernsehen zwei unabhängig voneinander tätige Institutionen sind, können für  die Mitgliedschaft in der Großantennengemeinschaft Burgstädt die gleichen Prämissen herangezogen werden. Diese sollen in gekürzter aber zugeschnittener Form, nachfolgend nochmals dargestellt werden. Eine Mitgliedschaft bzw. ein Vertragsverhältnis mit der GAG muss begründet werden, wenn ein Haushalt oder eine juristische Person einen Hauptanschluss nutzen will. Nebenanschlüsse sind gebührenfrei, wobei aber die    Installationskosten vom Mitglied selbst getragen werden müssen. Darüber hinaus besteht eine Anmelde- und Gebührenpflicht, für Anschlüsse, die von Personen genutzt werden, die zwar zum Haushalt gehören, aber über ein eigenes Einkommen, wie BAföG, Ausbildungsvergütung, Rente o.ä. verfügen (z.B. Kinder, Großeltern, Schwiegereltern).
Untermieter und andere Personen, die nicht zur Haushaltsgemeinschaft zählen,  sind selbst anmelde- und gebührenpflichtig. Das gilt auch dann, wenn die Empfangsgeräte zur Verfügung gestellt  werden.
Bürger, die Mitglied in der GAG sind, haben keine Berechtigung den BK- Anschluss weiter zu vermieten oder zu verkaufen. Anschlüsse in Zweit- oder Ferienwohnungen, am Arbeitsplatz, in Firmen und  Behörden sind anmeldepflichtig. Für die Zahlung der Gebühren sind die o.g. Regelungen anzuwenden. Mit juristischen Personen
(Hotels, Gaststätten, Gewerbebetriebe, Behörden, Schulen, Clubs, Krankenhäuser etc.) wird ein Anschlussvertrag abgeschlossen. Einzelheiten dazu sind in der Geschäftsstelle zu  vereinbaren. Mitglieder der GAG, die in ihren Gewerberäumen einen Anschluss nutzen, auch  wenn dieser sich in der Privatwohnung  (Arbeitszimmer) befindet, sind zur Anmeldung verpflichtet.
Die Gebührenpflicht beginnt mit dem 1.Tag des Monats, in dem der BK- Anschluss erstmals genutzt wird.
Auskünfte bzw. Erläuterungen über Einzelheiten  gibt Ihnen die Geschäftsstelle der GAG. Im Interesse aller korrekt zahlenden  Mitglieder der GAG haben der Leiter der Geschäftsstelle oder von ihm beauftragte Personen das Recht, zu prüfen, ob alle die einen BK-Anschluss nutzen, auch den Mitgliedsbeitrag bezahlen.
Privatpersonen mit geringem Einkommen können mit Beantragung von Wohngeld den Mitgliedsbeitrag als Mietnebenkosten geltend machen. Die Wohngeldstellen bei den örtlichen Verwaltungen sind darüber informiert.

Vier Regeln damit alles richtig läuft:

  1. Sprechen Sie bei Zuzug in d. Versorgungsgebiet d. GAG, bei Einrichtung eines Gewerbes mit
    BK-Anschluss  persönlich in der Geschäftsstelle vor.

  2. Teilen Sie Ihren Wohnungswechsel unverzüglich der Geschäftsstelle mit.

  3. Zahlen Sie alle Mitgliedsbeiträge pünktlich. Der zuverlässigste und bequemste Weg ist das
    Lastschriftverfahren.

  4. Geben Sie bei allen Mitteilungen an die Geschäftsstelle stets Ihre Mitgliedsnummer an.